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Markus Hanzer von mira4 im Gespräch mit Ruedi Baur über das Thema – Wie können Gestalter die Kommunikation im öffentlichen Raum fördern? Der 1956 in Paris geborene Ruedi Baur hat durch eine kompromisslose, lösungsorientierte Arbeitsweise als Designer international auf sich aufmerksam gemacht. Aufgewachsen ist Ruedi Baur in Chambery (F), er lernt bei Michael Baviera, macht 1979 sein Grafik-Design-Diplom an der Schule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Gründet zeitgleich ein Grafik-Atelier zusammen mit Lars Müller und Seraina Feuerstein. Gründet 1983 das Ateliers BBV [Baur/Baviera/Vetter] in Lyon/Milan/Zürich. Gründet 1989 in Lyon das Design-Galerie-Projekt. Ruft 1989 das interdisziplinäre Netzwerk «Integral Concept» ins Leben, welches heute aus sieben Partnerateliers besteht und praktisch sämtliche Designbereiche abdeckt: Grafik-Design, Architektur, Stadtplanung, Urban Design, Szenografie, Produkt Design, Verlag. Gründet 1989 in Paris und 2002 in Zürich seine beiden Ateliers «intégral ruedi baur et associés» und «integral ruedi baur zürich». Realisiert zwei- und dreidimensionale Projekte in den verschiedenen Arbeitsfeldern der visuellen Kommunikation [Corporate Identity, Informations- und Orientierungssysteme, Ausstellungsdesign, Urban Design]. Lässt sich 1995 als Professor für Corporate Design an die Hochschule für Grafik und Buchkunst nach Leipzig rufen. Übernimmt von 1997 bis 2000 das Rektorat der Schule. Gründet 1999 in Leipzig das Institut für interdisziplinäres Design [2id]. Seit April 2004 leitet Ruedi Baur als Professor an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich (HGKZ) das neu gegründete Institut für Designforschung «Design2context». Ist seit 1992 Mitglied der Alliance Graphique Internationale (AGI), leitet seit 2003 deren französische Abteilung. Interveniert regelmässig als Gast Professor an der Zollverein School of Design and Management in Essen, Deutschland, im Cafa in Beijin und an der Luxun Academy in Shen Jang, China. Veröffentlichte mehrere Bücher; zuletzt «Das Gesetz und seine visuellen Folgen». Bei Integral arbeitet er zur Zeit am Erscheinungsbild und Orientierungssystem für die Cinémathèque Française in Paris, für den neuen Flughafen in Wien und für das Quartier des Spectacles in Montréal. |
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