Normierter Individualismus.
Das Überraschendste an Graffitis in aller Welt ist deren Austauschbarkeit. Graffiti-Künstler sprühen oft ihre Namen, denn jeder soll wissen, daß sie existieren und einmalig sind und sie unterwerfen sich dabei einem international einheitlichem Formenkanon.
Begonnen hat diese Form der Eroberung und Zeichensetzung der Legende nach in den späten sechziger Jahren in New York. Wer eifrig genug seinen Namen überall hinterließ, konnte damals so noch allgemein bekannt werden.
Spielplatz, Donaukanal, Wien | 2000
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