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Wohnhaus, Dornbirn, Österreich | 2001

Als sich die Familie Jennewein im 17. Jahrhundert dazu entschloss, ein eigenes Wappen zu tragen, waren schon einige Kapitel in der Geschichte der Familienzeichen geschrieben.

Die Entwicklung des Wappenwesens begann aus militärisch notwendigen Erkennungsgründen. Das Mittelalter brachte das Rittertum hervor, dessen wichtigstes Kleidungsmöbel die Rüstung mit den wichtigen Teilen Schild und Helm war. Die Helme schützten zwar durch ihre Abgeschlossenheit, nachteilig erwiesen sich aber die Sehschlitze, die wegen des zu geringen Blickfeldes ungeeignet waren Freund von Feind zu unterscheiden. Zeichen mußten her. Hierfür war eigentlich nichts besser geeignet als die Kampfschilder. So entstanden farbige, einprägsame und deutlich erkennbare Symbole, die die Schilde zierten.

Wenn also die Frage "Was führt er im Schilde?" gestellt wurde, dann stand nicht immer ein Hinterhalt zu befürchten .

Wohnhaus, Dornbirn, Österreich | 2001

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